Aufwertung des Rollenverständnisses von Frauen in Beruf, Familie und Gesellschaft

Die Rollen und Aufgaben von Männern und Frauen (1) in Familie und Gesellschaft werden unterschiedlich bewertet, geschätzt und entlohnt. Die individuelle und gesellschaftliche Geringschätzung „weiblicher“ Aufgaben, Tätigkeiten und Fähigkeiten behindert die Überwindung ungleicher Verhältnisse und damit von Fortschritten auf dem Weg zur Gleichstellung.

 

Unsere Forderungen im Einzelnen

  • Kampagnen zur Gleichstellung und Gleichbewertung von Mann und Frau
  • Projekte an Schulen zur Überwindung traditioneller, religiöser oder aus anderen Gründen eingeschränkter Teilhabe, Handlungs- und Bewegungsfreiheit von Mädchen und Frauen
  • Verbot von sexualisierter Werbung  im öffentlichen Raum
  • Eine andere Darstellung von Mädchen und Frauen in den Medien: Weg von der Reduzierung auf körperliche und sexuelle Attraktivität, hin zur Wertschätzung der gesellschaftlich und privat wichtigen Tätigkeiten, die Frauen und Mädchen übernehmen
  • Darstellung von Frauen und Mädchen in Film und Fernsehen als Gleichkompetente und Gleichberechtigte, insbesondere in  den öffentlich-rechtlichen Anstalten. Dies schließt die Überwindung sexualisierter, auf Körper reduzierte Mädchen- und Frauenbilder ein

 



[1] Das Gender-Sternchen verweist generell auf den Konstruktionscharakter von Geschlecht. Ein Sternchen hinter "Frauen“  verdeutlicht also, dass mit dem Wort alle Menschen bezeichnet werden, die sich als "Frauen" definieren oder die als "Frauen" definiert werden. Trotzdem haben wir uns nach intensiver Diskussion für die Schreibweise ohne Sternchen entschieden. Denn wir wollen verdeutlichen, dass das ungleiche Geschlechterverhältnis faktisch auf der vorherrschenden (binären) Geschlechterkonstruktion aufbaut. Diese aber – da sind wir uns mit den Sternchenbefürworter*innen einig – gilt es zu überwinden.